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Neu bei Musik Pau

Antigua Saxophone sofort testbereit.

ANTIGUA ist ein etablierter Hersteller von Saxophonen mit langjähriger Erfahrung.

In den letzten Jahren wurde es ruhiger um diese Instrumentengruppe.

Doch jetzt feiern Sie Ihr fulminantes Comeback. Bei der Mitentwicklung hat der amerikanische Jazz-Saxophonist Peter Ponzol einen großen Anteil gehabt. Herausgekommen sind Schülerinstrumente und professionelle Modelle, die durch Ihren eigenen Klangcharakter begeistern. So sind Modelle für den Musiker im Verein genauso vertreten wie für Jazz oder auch den Blues. Auch die große Bandbreite an Finishes ist beeindruckend. Großer Wert wird auf eine saubere und qualitativ hochwertige Verarbeitung gelegt. Die Polster sind vom renommierten Hersteller PISONI und versprechen Qualität und Zuverlässigkeit.  


Warum Klavierspielen das Gehirn aufmöbelt

Herr Prof. Altenmüller, Sie leiten das Institut für Musikphysiologie und Musikermedizin in Hannover, haben aber einen schwäbischen Akzent …


Richtig, ich komme aus Rottweil in Schwaben. Von dort, wo die Hunde gezüchtet werden, die laut wissenschaftlicher Untersuchungen zu den drei intelligentesten Hunderassen gehören.

Hunde sind aber nicht Ihr eigentliches Fachgebiet?

Mein Fachgebiet heißt Musik, Gehirn und alles, was damit zusammen hängt.

Und Hunde machen keine Musik?

Nicht das, was Sie oder ich als Musik empfinden. Man kann sie nur darauf konditionieren, mechanisch eine kleine Melodie am Klavier zu spielen.

Was passiert im Gehirn, wenn ein Mensch anfängt, ein Musikinstrument zu lernen?

Schon nach der ersten Klavierstunde vernetzen sich jene Zentren im Gehirn, die für das Hören zustän­dig sind, mit den Zentren, die zum Bewegen der Finger benötigt werden. Nach drei Wochen mit 20 Minu­ten Üben pro Tag verfestigt sich diese Vernetzung so sehr, dass sie über Jahre erhalten bleibt.

Was ist positiv an diesen Veränderungen?

Das Positive ist, dass wir zum einen Möglichkeiten haben, bei Funktionsstörungen angelegte Ersatznetzwerke zu benutzen. So sind z.B. die Auswirkungen eines Schlaganfalls bei einem Musiker in der Regel geringer ausgeprägt. Wenn Kinder Musik machen, sind sie im Spracherwerb und in der emotionalen Erkennung von Lauten besser; zudem gehen sie mehr auf andere Kinder ein.

Welche Unterschiede gibt es beim Klavierlernen zwischen Erwachsenen und Kindern?

Erwachsene brauchen etwas länger, um diese Netzwerke zu knüpfen – je älter, desto länger. Das hat damit zu tun, dass diese Verknüpfungsarbeit im Gehirn von Neurohormonen wie Dopamin abhängig ist, die, je älter wir werden, in einer immer geringeren Konzentration vorhanden sind. Der zweite Punkt: Wenn Erwachsene lernen, haben sie einen anderen Lernstil, nämlich einen eher expliziten. Das heißt, sie bauen sehr viel auf Erklärungen. Kinder haben im Gegensatz dazu einen impliziten Lernstil, das heißt, sie bauen sehr viel mehr auf Erfahrung und auf eigenes Tun. Und dieser implizite Lernstil prägt sich meist tiefer und schneller ein, als der explizite. Aber auch Erwachsene können sich den impliziten Lernstil antrainieren und ein Instrument lernen.

Kennen Sie selbst Beispiele dafür?

Meine Frau ist Cellolehrerin und hat eine 52-jährige Zahnärztin als Schülerin. Die Dame hat kürzlich – nach nur zwei Jahren Unterricht – ein wunderschönes Cello-Konzert von Breval wirklich gut vorgespielt. Das Cello eignet sich aus verschiedenen Gründen sehr gut für erwachsene Schüler, das Klavier ist aber noch etwas besser geeignet.

Hat das Klavier wegen der nötigen Koordination zwischen den Händen eine besondere Bedeutung für das Knüpfen neuer neuronaler Netze?

Beim Klavier ist es in der Tat so, dass die Rechts-Links-Koordination noch präziser sein muss als bei der Geige. Außerdem bezieht das Klavier aufgrund der nötigen Pedalkontrolle auch die Füße mit ein. Pedalisierung ist eine hohe Kunst, auch da kommt es aufs Timing an. Der dritte Punkt ist, dass wohl nur bei Pianisten und Organisten eine so deutliche Vernetzung zwischen linker und rechter Hirnhälfte als Abgleich zwischen der Aktivität von links und rechts eine Rolle spielt.

Woher wissen Sie das?

Die Veränderung des „Balkens“, der großen Verbindung zwischen beiden Hirnhälften, ist bei Pianisten regelmäßig am größten.

Gibt es weitere Besonderheiten?

Beim Klavier benötigt man extrem schnelle Fingerbewegungen, speziell das Heben der Finger spielt für das artikulierte Spielen eine ganz große Rolle. Auch die von beiden Händen zu realisierende Polyrhythmik ist eine Besonderheit. Denken
Sie z.B. an „Fantaisie Impromptu“ von Chopin. Da haben Sie links Quintolen, rechts Sechzehntel. Dafür ist es wichtig, dass die beiden Handzentren unabhängig sind und zwei voneinander unabhängige Zeitgeber wirken. Noch extremer ist es, wenn Sie einige der Ligeti-Etüden anschauen. Hirn­physiologisch betrachtet ist das höchste Artistik.

Dominiert bei Erwachsenen die für kognitive Pro­zesse zuständige linke Gehirnhälfte häufig zu stark?

Erwachsene neigen dazu, sich Dinge bewusst zu machen, sie zu verbalisieren, und dann kommen sie tatsächlich mit der linken Gehirnhälfte stärker in Aktivierung. Wir müssen uns aber schon im Klaren darüber sein – das ist wichtig – dass wir immer beide Gehirnhälften für alles benötigen, natürlich mit unterschiedlichen Gewichtungen.

Ein Beispiel?

Nehmen Sie die Sprache, so wie Sie mich jetzt hören: Die linke Gehirnhälfte sagt den seman­tischen Content, die Logik und die Grammatik. Meine rechte Gehirnhälfte aber hat Ihnen innerhalb weniger Sekunden gesagt, dass ich Schwabe bin, dass ich im Moment gut gelaunt und relativ aktiv bin, weil ich gut geschlafen habe. Und das ist der emotionale Kontakt. Beides ist immer untrennbar miteinander verbunden.

Kann man die rechte Gehirnhälfte beim Klavierspielen gezielt stimulieren, beispielsweise durch freie Improvisation statt Spielen nach Noten?

Wenn wir sozusagen unseren Wahrnehmungs­modus verändern, können wir die linke bzw. rechte Gehirnhälfte stimulieren, die jeweils andere wird aber immer mitstimuliert.

Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Hemmnisse, wenn Erwachsene Klavier lernen?

Der größte Stolperstein für den Erwachsenen beim Lernen eines Instruments ist ein überzogener Selbstanspruch – die CD-Sammlung zu Hause mit den Einspielungen eines Lang Lang und anderer Pianogrößen. Das heißt, Erwachsene setzen sich selbst wahnsinnig unter Druck. Sie verkrampfen, wollen zu schnell zuviel und fahren sich dabei fest. Beim Kind bilden sich Motorik und Hörwahrnehmung dagegen parallel aus. Beim Erwachsenen ist die Hörwahrnehmung praktisch fertig. Die Motorik muss dagegen trainiert werden, wird aber vom Gehör diktatorisch unter Druck gesetzt.

Das heißt: Während der erwachsene Anfänger das eigene Gekratze auf der Geige schrecklich findet, freut sich das Kind über die selbst erzeugten Töne.

Genau, und so sollte es eigentlich sein.

Was können Erwachsene tatsächlich besser? 

Ihre große Chance ist, dass sie natürlich besser verstehen. Sie können einem Erwachsenen den Daumenuntersatz etwa wie folgt erklären: Ich muss jetzt auf dem Übergang vom e zum f den Daumen untersetzen, sollte vorher aber den Daumen rechtzeitig in Position bringen. Ich muss also vorausschauend die Bewegung planen.

Welche weiteren Chancen bieten sich für den Erwachsenen aus motorischer Sicht?

Der Erwachsene kann seine Bewegungsabläufe besser überblicken. Wenn er schon anderweitig feinmotorisch geschult ist, kann er das übertragen. Die Zahnärztin, die bei meiner Frau Cello lernt, ist immer eine Feinmotorikarbeiterin gewesen. Auch wer viel an Schreibmaschine oder Computertastatur gesessen hat, hat bereits motorische Voraussetzungen für das Klavierspielen entwickelt.

Lassen sich aus Ihren Untersuchungen konkrete Ratschläge zum Musizieren und Üben ableiten? 

Punkt 1: Erwachsene können länger üben als Kinder, weil sie eine längere Aufmerksamkeitsspanne haben. Bei einem 55-jährigen Anfänger mit einer schwierigen Aufgabe – z.B. einer polyfonen zweistimmigen Invention – würde ich aber nicht mehr als etwa 20 Minuten ansetzen. Anschließend lässt die Konzentra­tion nach. Punkt 2: Erwachsene sollten sich beim Spielen im Spiegel betrachten und sich mit einem Kreisen fokussierter Aufmerksamkeit beobachten: Schulter, Rücken, Handgelenk, Brücke, Finger. Immer wieder der Reihe nach abfragen: Ist meine Pedalarbeit in Ordnung, sind die Finger richtig in Position? Dieses Kreisen der Aufmerksamkeit können Erwachsene sehr gut üben. Der dritte Punkt: Entscheidend ist die Freude am Klang. Dass man so etwas Tolles wie Klavierspielen machen kann! Nicht gleich zielorientiert denken: Das muss klingen wie auf der Aufnahme von András Schiff. Und keine Angst vor Fehlern, weil das Leistungsdruck hervorruft.

Musizieren soll das Risiko mindern, im Alter an Demenz zu erkranken. Stimmt das?

Der Effekt ist nicht riesengroß, aber er ist da. Populationsstudien mit Altersdemenz zeigen, dass Menschen, die regelmäßig Musik machen, seltener und später dement werden – nachzulesen in den Studien von Verghese (siehe Quellenangaben auf S. 77, Anm.d.Red). Noch etwas mehr wird nach dieser Studie das Demen­zrisiko allerdings durch Gruppentanz und Schachspielen gesenkt.

Ziehen wir folglich das Fazit, dass man als Musiker auch Schach spielen und tanzen sollte?

Das ist sicher spekulativ, aber: Musizieren stellt etwas dar, was wir im Tierreich das sogenannte angereicherte Umgebungsexperiment nennen. Tiere, die in einer angereicherten, stimulations­reichen Umgebung aufwachsen, erleiden später Demenz als Tiere, die in einem zweidimensionalen kleinen Käfig sind.

 

Top News

Yamaha PSR-SX920 Keyboard

  • 61 Tasten mit Anschlagdynamik (FSB Tastatur)
  • 1587 Sounds + 63 Drum/SFX Kits
  • Nachfolger des PSR-SX900
  • Keyboard Parts R1, R2, R3, Left, Split
  • 575 Styles (3x Intro, 4x Main Variation, 4x Fill, Break, 3x Ending) inkl. 4 One Touch Settings je Style, Style Dynamics Control und Chord Looper
  • Registration Memory (8 Plätze pro Bank)
  • 500 Multi Pads mit Audio Link
  • 128-stimmig polyphon
  • 7" Color Touch Screen Display
  • zuweisbarer Joystick, 2 zuweisbare Knobs, 8 zuweisbare Tasten
  • Midi Playback/Recording (16 Tracks, Quick Recording, Multi Recording, Step Recording)
  • Audio Playback (Wav: 44,1 kHz, 16 bit, stereo; MP3: 44,1/48 kHz, 64-320 kbps und VBR mono/stereo)
  • Audio Recording (Wav: 44,1 kHz, 16 bit, stereo)
  • Effekte: Reverb, Chorus, DSP, Master Compressor, Master EQ, Part EQ, Vocal Harmony, Synth Vocoder und mehr
  • Video-Ausgang per USB-Video Adapter (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • kompatibel mit der Yamaha Expansion Explorer App (erhältlich im App Store und Google Play Store)
  • interner Speicher ca. 4 GB
  • durch Yamaha Expansion Packs erweiterbar (ca. 2 GB)
  • Bluetooth 5.0 (Audio In)
  • Stromversorgung: PA-300C Netzteil
  • Lautsprechersystem: 2x 15W + 10W
  • Abmessungen (B x T x H): 1017 x 431 x 139 mm
  • Gewicht: 11,6 kg
  • inkl. Notenhalter und PA-300C Netzteil


Genos v2.0 - Ein neues Kapitel beginnt

Als Genos auf den Markt kam, setzte es neue Maßstäbe für Digital Workstations und wurde von begeisterten Spielern, Bühnenkünstlern und Studiomusikern auf der ganzen Welt schnell angenommen. Es waren ihre Ideen und ihr Feedback, die zur Einführung von Version 1.4 führten. Jetzt freuen wir uns, Ihnen das nächste Kapitel vorzustellen: Genos Version 2.0. Mit diesem aufregenden neuen Upgrade wird das Beste mit neuen Funktionen wie Chord Looper und Style Section Reset jetzt noch besser. Außerdem wird die Größe des Erweiterungsspeichers von 1,8 GB auf 3,0 GB erweitert. Aber das ist noch nicht alles! Mit Genos Version 2.0 wird das Superior Pack eingeführt. Dies stellt atemberaubende neue musikalische Inhalte mit 50 brandneuen Styles und mehr als 68 Voices zur Verfügung, einschließlich neuer Super Articulation 2-Sounds. Wir bedanken uns bei der Genos-Community für ihre kontinuierliche Unterstützung und möchten alle Keyboard-Enthusiasten einladen, mit Genos Version 2.0 eine neue Dimension der Musik zu entdecken!

https://www.youtube.com/watch?v=9m2dDAmyQ80


Top News

Sehr geehrter YAMAHA Partner

 

Wir freuen uns, mit Ihnen die neuen Piaggero NP-35 und NP-15 begrüssen zu können!

PRODUKT-HIGHLIGHTS

  • Leicht und kompakt: Wie der Name Piaggiero (Piano + "leggero") schon sagt, sind das NP-35 und das NP-15 extrem leicht, selbst für ein tragbares Keyboard, so dass Sie es überallhin mitnehmen können.
  • Leichte Tasten... aber klavierähnliche Tasten: Das NP-15 verfügt über eine anschlagdynamische Kastentastatur mit 61 Tasten, die Ihnen mehr Kontrolle über Ihre Klavierstücke gibt, sich aber viel leichter anfühlt. Und das NP-35 verfügt sogar über eine 76-Tasten-Tastatur mit abgestuftem Soft-Touch, deren Tasten im Bassbereich schwerer und im Diskantbereich leichter sind.
  • Piaggeros sind jetzt noch intelligenter: Die neuen NP-35 und NP-15 sind jetzt mit Smart Pianist kompatibel, mit dem Sie Ihr Keyboard auf visuelle und intuitive Weise steuern oder die Noten Ihrer Lieblingssongs anzeigen können. Und mit Rec'n'Share können Sie Ihre besten Darbietungen auf Video festhalten und sie mit Freunden und Familie in Ihren sozialen Netzwerken teilen!

 

Das perfekte Bundle für den Einstieg in die Ukulele Welt: die TUSL-KIDZ Ukulele von Flight mit dem Lehrbuch "UKU & LELE".  Fr. 95.--

Das Buch sowie auch die farbigen Saiten der TUSL-KIDZ von Flight basieren auf den Boomwhackers-Farben. Das Buch vermittelt Kindern ab 6 Jahren Grundlagen der Liedbegleitung und des Melodiespiels. Übersichtlich und farbig gestaltete Akkordsymbole unterstützen eine direkte Umsetzung an der TUSL-KIDZ von Flight.


Yamaha

P-Serie

Die P-Serie bietet Ihnen den dynamischen, hochwertigen Klang und natürlichen Klavieranschlag, den Sie von Yamaha erwarten – der Hersteller akustischer Weltklasse-Klaviere und -Flügel seit über einem Jahrhundert. Diese Yamaha-Qualitätsmerkmale sind zusammen mit einem hochwertigen eingebauten Lautsprechersystem in ein schlankes, außerordentlich günstiges und stets spielbereites Instrument integriert.

 

https://ch.yamaha.com/de/products/musical_instruments/pianos/p_series/index.html



Aktion Admira

klassische Gitarre 4/4

Modell: Sara Fichte / Mahagoni

Modell: Alba  Zeder / Mahagoni

  inkl. Tasche  nur Fr. 195.--

 

  in 3/4 Größe inkl. Tasche  nur Fr. 185.--

 

Klassische Gitarre für Einsteiger 

•   Griffbrett aus Palisander

•   Mahagoni-Hals, Zargen und Rücken aus Sapeli-Holz

Oberseite aus Douglas-Tanne 


"Günstige 

Alhambra spanische Gitarren"

AKTION

Laquant Collage 2

Klassik 4/4, Zeder massiv.

 

Inkl. Tasche nur

Fr. 335.--


AKTION Cascha Sopran

Solid Mahagoni, Des. Germany

Inkl. Bag, Picks, Buch + DVD und Stimmgerät.  Fr. 98.--

 

AKTION Cascha Konzert

Solid Mahagoni, Des. Germany

Inkl. Bag, Picks, Buch + DVD und Stimmgerät.   Fr. 118.--


Grosse Auswahl an Ukulelen

Ukulele-Boom.

Auf der Sonnen-Saite

Elvis Presley als Darsteller im Film Blue Hawaii, seinem grössten Kassenschlager (1961) Der King of Rock'n Roll machte die Ukulele zum Requisit der Pop-Kultur Bild: Interfoto


Luciano Pau-Staubli

Inhaber und Geschäftsführer

Ihr Musik-Fachgeschäft im Appenzellerland

 

Gossauerstrasse 6

9100 Herisau

[email protected]





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